Familienforschung
Gottsleben - Gayes - Engelbarts - Voß


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Vorfahren
Gott(e)sleben/Gottleben
 

Hier finden Sie die uns bekannten ältesten Vorfahren der Linien (Familien) Gott(e)sleben/Gottleben, die wir bisher in Deutschland, Österreich, Finnland und in Riga aufgespürt haben und die in unserer Datenbank zum Teil noch nicht verzeichnet sind.

    Wir sind sehr daran interessiert, diese und weitere Linien für unsere Familienforschung zu vervollständigen. Vielleicht haben wir gemeinsame Vorfahren, können Daten austauschen und die noch vielen weißen Flecken in unserer Genealogie füllen. 
 

Inhalt

bullet

Deutschland
 

bullet Hartmannus Goddeleve (1320)
bullet Thomas van Gotleben (1434)
bullet Hans Gotzleben (1503)
bullet Claus Gotsleben (1512)
bullet Martin Gottsleben (1540)
bullet Die Gotslebsche (1543)
bullet Johannes Gottsleben (1559)
bullet Hans Gotleben (1571)
bullet Anna Gotslebin u. Melchior Gotsleben (1580)
bullet Adrian u. Valentin Gottleben (1610)
bullet Georg Gottleben (1611)
bullet Bernhard (Bernt) Gottsleben (1613)
bullet Hans(en) Gottsleben (1620)
bullet Lucas Gottleben (1626)
bullet Johannes (Joannes/Hannes), Andreas, Anna u. Margaretha Gottsleben (1631-)
bullet Hans u. Christoph Gottsleben (1638)
bullet Hildebrandt Gottsleben (1643)
bullet Johannes Jacob Gottsleben (1645)
bullet Christoph Gottsleben (1648)
bullet Valten Gottsleben (1649)
bullet Hans u. Elisabeth Gottsleben (1650)
bullet Johannes Gottsleben (1664)
bullet Johannes Gottsleben (1667)
bullet Gerdrut Gottsleben (1671)
bullet Johannes Matthias Gottesleben (1673)
bullet Bernard Gottesleben (1675)
bullet Hans Gangloff Gottsleben (1676)
bullet Johann Heinrich Gottesleben (1700)
bullet Johann (Hans) Gottesleben (1707)
bullet Georg Christoph Gottesleben (1717)
bullet Catharina Gottsleben (1720)
bullet Johann Hinrich Gottsleben (1733)
bullet Johann Christoph Gottleben (1733)
bullet Michael Gottsleben (1739)
bullet Christoph Gottsleben (1745)
bullet Anna Margaretha Gottsleben (1757)
bullet Peter Gottsleben (1762)
bullet Philipp Gottsleben (1767)
bullet Johann Reichardt Gottsleben (1768)
bullet Franz Xaver Gottesleben (1776)
bullet Franz Joseph Christoph Gottsleben (1777)
bullet Johann Nicolaus Gottsleben (1780)
bullet (Johann) Adam Gottsleben (1788)
bullet Christoph Philipp Gottsleben (1818)
bullet Adolph Gottsleben (1825)
bullet Johannes Jakob Gottsleben (1845)
bullet Johann Georg Friedrich Gottsleben (1849)
bullet Friedrich Wilhelm Gottsleben (1850)
bullet Julius August Gottsleben (1852)
bullet Karl Hermann Eduard Ludwig Gottsleben (1864)
bullet Hermann Gottsleben (1867)
bullet Emil Heinrich Gottsleben (1876)
 
bullet

Wohnorte im Eichsfeld

bullet

Österreich

bullet

Ungarn

bullet

Björneborg (Pori)

bullet

Riga

bullet

Vereinigte Staaten von Amerika

   

Deutschland
 

1320

 

 

 

 

 

Hannover: Hartmannus Goddeleve (auch Harmannus Godeleve). Neubürger.
Quelle:
Das älteste Bürgerbuch der Stadt Hannover und gleichzeitige Quellen / bearb. von Karl Friedrich Leonhardt. Hannover, 1933. (Die Bürgerbücher der Altstadt Hannover ; Bd. 1) (= Veröffentlichungen der Hauptstadt Hannover : Reihe A, Quellen; 1,1). Eintrag auf Seite 13 u. 14.

Das älteste Bürgerbuch der Stadt Hannover:

Isti facti sunt burgenses:
Item anno domini MºCCCºXXº
r Busseke de Wendenhusen r Johannes Copman r Ludolfus de Giftene r Witcel Blome r Rovere
r Hartmannus Goddeleve r Thidericus de Empne r Gerhardus de Medebeke r Johannes de Osenbrucke r Siffridus socer Gloyses r Johannes Cruse r Wernerus de Osterrode r Albertus de Lude r Harmannus Godeleve r Conradus Scilt r Busso de Wenhusen r Henricus Poppe r Johannes de Eskenhusen r Johannes Westfal r Henricus Wenthagen r Ludolfus de Giftene r Rovere



Hannover um 1650
 

1434

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quedlinburg: Thomas van Gotleben (auch Thoman von Goclieb; vom Hrsg. der Quelle verlesen? c=t?).
In einer Zeugenerklärung taucht am 19. Juli 1434 sein Namen erstmals urkundlich als Thoman von Goclieb auf. In einer zweiten Urkunde vom 15. August 1434, in dem der Bischof Johann von Halberstadt die eidliche Aussage des Rates von Quedlinburg zur Abgabe der von Juden zu zahlenden außerordentlichen Reichssteuer des »dritten Pfennigs« bestätigt, werden die »erbarn heren Johan Stobers und Thomas van Gotleben« als Zeugen der Vereidigung des Quedlinburger Rates durch die Abgeordneten des Bischofs und des kaiserlichen Hofgerichts erwähnt. Thomas van Gotleben wird ein angesehener Bürger Quedlinburgs gewesen sein.
Quelle: Urkundenbuch der Stadt Quedlinburg / bearb. von Karl Janicke ; hrsg. unter Mitw. des Harzvereins für Geschichte und Alterthumskunde, Ortsverein Quedlinburg, vom Magistrate der Stadt Quedlinburg. Abt. 1 u. 2. Halle a. S.: Buchh. des Waisenhauses, 1873 u. 1882. Abt. 1, Nr. 332, 338 u. 339. (= Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete ; Bd. 2).

Urkundenbuch der Stadt Quedlinburg:
332. Graf Johann von Lupfen, kaiserlicher Hofrichter, beauftragt den Bischof von Halberstadt den Rath der Stadt Quedlinburg darauf zu vereidigen (Urkunde 339), dass er von den daselbst ansässigen Juden nicht mehr als 600 Gulden als Betrag des dritten Pfennigs erhoben habe, und nicht 3000 Gulden, wie ihn der Erbkämmerer des Reiches beschuldigt. 1434 Apr. 10.
338. Johann Stofer und Th. Gotleben bezeugen ihre Anwesenheit bei einer Verhandlung (Urkunde 339) zwischen den Räthen des Bischofs Johann von Halberstadt und dem alten und neuen Rathe beider Städte Quedlinburg. 1434. Juli 19.
339. Johann, Bischof von Halberstadt, bekennt, dass der Rath von Quedlinburg vor seinen und des kaiserlichen Hofgerichtes Abgeordneten eidlich ausgesagt habe, nicht mehr als 600 Gulden als Betrag des dritten Pfennigs von den Juden daselbst eingenommen zu haben (Urkunde 332). 1434 Aug. 15.
 


 


 


 

Panorama und Dom von Quedlinburg
 

1503

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geismar, Eichsfeld: Hans Gotzleben (auch Gotslebben und Gottisleben). Altermann und Hintersasse der Diede.
Quelle: Die Klöster der Landschaft an der Werra : Regesten und Urkunden / bearb. von Albert Huyskens. Marburg: Elwert, 1916, Nr. 211, 243 u. 730. (Klosterarchive ; Bd. 1) (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck ; 9,1).

Regesten/Urkunden:
A)
Eschwege: Stift St. Cyriaxberg. — 211. 1508 [ca. Juni/Juli]. — Joannes Hamel officialis an einen ungenannten Gönner und Freund: Hat alle »acta in der sache von Geysmar«, was jener bei sich gehabt hatte, empfangen, das Nötige daraus entnommen und buchen (gepuchent) lassen. — Datum: Ohne Tag.
Konzept auf Papier. — Dabei 2 Papierzettel: a) Aufzeichnungen mit dem Rubrum (saec. XVI) »Acta super Geyßmar tempore Rolandi« und folgenden Inhalts: 1. Berld Geltman hatte 6 Acker im Dorfe Geißmar, von denen er ½ Malter Hafer gab, von diesen verkaufte er 1 Acker der Kirche. — 2. Adam Tolde hat ½ Hufe, seither eine Wiese unter »dem berge«, die Hans Tawel baut. — 3. Notizen über Besitzungen der Herman Grosse, Berld Geltman, Tyle Rulant, Tolde Geltman, Urban gen. der grosse. — b) Zettel mit dem Rubrum: Testes in Geysmaria Conrat Bodens examinandos. Darauf sind verzeichnet: Deynhart Koch, Contze Jutte, Lotze, Hans Gotzleben, Henckel Wegner, Adam Tolle. — Von Zettel b ist nicht gewiß, daß er in diese Zeit gehört.
B) Eschwege: Stift St. Cyriaxberg. — 243. 1516 Febr. 9. — Johannes Sommeringk, utriusque juris doctor, cantor und Kanonikus des Stifts s. Severi und des Erzbischofs von Mainz, Siegler zu Erfurt, erläßt in nachbenannter Sache, in der er vom Erzbischof zum Richter und Kommissar eingesetzt ist, an alle zur Ausführung dieses Mandats erforderten Prälaten, Plebane, Vizeplebane und Rektoren zu Eschwe und anderswo und alle übrigen in seinen Kommissariatsbereich angesessenen Priester, Kleriker, Notare und öffentlichen Schreiber die Verfügung, die Aebtissin der Nonnen (sanctimonialium), den Schultheiß (scultetus) und einen gewissen Manegolt, der auch Schultheiß (prefectus) ist, alle zu Eschwe, auf den neunten Tag nach Bekanntmachung dieses oder den nächsten Gerichtstag danach, falls der neunte keiner sein sollte, vor ihn nach Erfurt zu laden, da in der Frühe zur Terz wie gerichtsüblich im Kreuzgang U. L. Frau (b. Marie v.) zu erscheinen. Sie würden dort rechtskräftig in die Strafe, welche die zugunsten der Altermänner Hans Gottisleben und Deinhard Koch zu Geysmar erlassene inhibicio ihnen androhte, verurteilt werden, wenn sie nicht triftige Gründe dagegen darlegen könnten. — Datum: Die nona mensis Februarii. — Unterschrift: Jacobus Holtegel, notarius.
C)
 Eschwege: Augustinerkloster. — 730. 1503 Aug. 23. — Fridderich Diethe, der wegen seiner Männer, nämlich Claus Heynemann, Henckel und Jacof Pusolt, Gebrüder, und Hans Gotslebben, mit dem Augustinerkloster zu Esschwege eine gute Zeit in Irrung stand wegen eines »werders« oder »grießs«, den die Werre den Augustinern zu ihrem von den Vettern Heymbrod und Heinrich von Boyneburgk gen. von Honstein, den »ohmen« Fridderichs, zu Lehen gehenden Lande, gen. das Kalbeswerdt oder Seymeswerdt, hinzu gegeben hatte, bekundet, daß er folgendermaßen mit ihnen vertragen ist: das Grundstück der Augustiner gegenüber Gestedde und zwischen Esschwege und Hönde gelegen ist oben und unten und nach Esschwege und Hönde hin durch Steine abgegrenzt (versteint), oben weisen die Steine in die Werre. Der neue Werder ist nun durch Ernst Diethe, Anthonius Lorber, zur Zeit Schultheiß zu Esschwege, Hans Loewer den jungern, Hans Herolt, Schultheiß zu Hönde, Casper Sussenbeth, Hans Tryler, Schultheiß zu Gestedde, die Brüder Christofer, Tamm, Hans und Heinrich Pusolt und Hans Appel, alle von Gestedde, so geteilt, und mit Steinen abgegrenzt worden, daß die Augustiner den nächstgelegenen Teil zwischen diesen Steinen und ihrem Lande, die Männer dagegen den Teil zwischen den Steinen und der Werra erhalten haben. Diethe verspricht dazu den Augustinern, sich mit ihnen gütlich auseinanderzusetzen, wenn sie einmal durch »wasßerfluß« oder »wasßerbroch« sollten Verkleinerung ihres Grundstücks erfahren, und zwar so, daß sie dann keinen Schaden erleiden sollen. — Siegler: Der Aussteller, Heymbrod und Heinrich von Boyneburgk gen. von Honstein und Ernst Diethe, »ohme« und Vettern des Ausstellers. — Datum: Gescheen mitwochens in vigilia Bartholomei.
Ausfert. auf Perg. mit 1 anh. undeutl. Siegel (ein anderes undeutl. liegt lose bei). Rückw. gleichzeit. Rubrum mit der Jahreszahl 1504 (!) und die Signatur C 27.

 



Geismar mit
Hülfensberg um 1917
 



Hülfensberg, Kirche,
Kloster und Kapelle
 



Papiermühle bei
Geismar um 1890
 

1512

 

 

 

 

 

 

 

 

Allendorf an der Werra: Claus Gotsleben.
Quelle: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein : Regesten und Urkunden / bearb. von Johannes Schultze. Marburg: Elwert, 1913, Nr. 523. (Klosterarchive ; Bd. 2) (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck ; 9,2).

Regesten/Urkunden:
Kloster Ahnaberg
. — 523. 1512 Juli 24. — Hermann Gylle der Ältere, Bürger zu Allendorf (Aldendorf) an der Werra, verkauft der Mater und dem Konvente des Klosters Ahnaberg (Anenberge) zu Kassel 1 Gulden und 1/4 (einen orth) eines Guldens rheinischer Währung jährlichen Zins zu Jacobi aus seinen 2 Ackern Land in der Feldmark vor Allendorf, oberhalb vom »Baltzerader« Borne zwischen Claus Gotsleben und Michel Barthe gen. Francke gelegen, für 26 gute rheinische Gulden auf Wiederkauf. — Siegler: 1. Hermann Koch, Schultheiß zu Allendorf, 2. Bürgermeister und Rat zu Allendorf mit ihrem Sekret. — Datum anno 1512, vigilia St. Jacobi ap.
Ausfert. Pergt., beide Siegel an Pergamentstreifen anhängend. — Signatur: 83.
 



Allendorf an der Werra
um 1630
 



Fachwerkhaus in
 Allendorf an der Werra
um 1900
 

1540

Allendorf an der Werra: Martin Gottsleben (Pfänner).
Quelle: Ältere Pfännerfamilien zu Allendorf an den Sooden. In: Nachrichten der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck 3 (1928), Nr. 4 (Oktober).
 

um
1543

 

 

Martinfeld, Eichsfeld: »Die Gotslebsche« zahlte »1 Groschen und 1 Denar« Türkensteuer.
Quelle: »Werner von Badungen Unterdanen zu Türkensteuer geben«, in: Familienbuch der katholischen Pfarrgemeinde Martinfeld 1601-1875 mit Hagis, St. Maria 1764-1900 (Landkreis Eichsfeld) Thüringen / Norbert Degenhard. [Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e. V. (AMF)]. 4., erw. Aufl. Leipzig, 2017. (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF ; 11). Familie Gottsleben aus Martinfeld.
 

Martinfeld
 

1559

Allendorf an der Werra: Johannes Gottsleben (* um 1559/60 in Allendorf an der Werra; † 20.2.1612 in Krombach bei Siegen).
Quelle: Lebensbild von Johannes Gottsleben.
 

1571

 

 

 

 

 

Marburg: Hans Gotleben aus Stasfurt wurde als Turmwächter (Turmplaser) in den Besoldungsstaat Ludwig des Älteren (1567-1604), Landgraf in Oberhessen, aufgenommen.
Quelle: Franz Gundlach: Die Hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604. Bd. 2, Urkunden und Akten. Marburg: Elwert, 1932. ), S. 256. (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck ; 16).
137. Oberhessischer Besoldungsstaat. Jarbestallungen der hovediener des oberfurstentumbs Hessen
13. Trompeter und turmplasern:
Turmplaser Andres Weber von Aschersleben und Hans Gotleben von Stasfurt sein junge, angenommen den 10. Junii anno 1571. Gelt - 12 fl. beiden. Kleidung - 3 gewonliche. Cost - zu hove.
 



Marburg 1572
 



Marburg
Schloss, Oberstadt und Elisabethkirche
 



Marburger Schloss
 

1580

 

 

 

Motzenrode, am Eichsfeld: Anna Gotslebin und Melchior Gotsleben.
Quellen: Rechnungsbücher derer von Boyneburg-Honstein. Namensliste von Motzenröder Einwohnern. In:
700 Jahre Motzenrode : 1291-1991 / [Walter Adler, Karl Kollmann …] ; Meinhard-Motzenrode. [Meinhard-Motzenrode], [1991], S. 15 und Familien Gottsleben aus Motzenrode.
 



Ansichten von Motzenrode
 


Öhlmühle von Motzenrode
 

1610

 

 

 

 

 

 

 

 

Lübeck: Valentin und Adrian Gottleben. Der Kaufmann Valentin Gottleben (* um 1580; † 20.02.1645 in Lübeck) erwarb 1610 die Bürgerrechte in Lübeck und heiratete am 23. September 1612 in zweiter Ehe Catharina Lütkens (* um 1592 in Lübeck; † in Lübeck; Tochter von Gabriel Lütkens und Anneke Bars). Valentins Bruder ist wahrscheinlich der Schiffer Adrian Gottleben, der 1613 Bürger in Lübeck wurde. Bekannt sind zwei Söhne und eine Tochter von Valentin und Catharina Gottleben: Johann (* 08.01.1620 in Lübeck; † 15.11.1684 in Riga. Dockmann, Ältermann der Grossen Gilde Riga und Ratsherr), Gabriel (* 1625 in Lübeck; † 10.08.1673 in Björneborg. Kaufmann und Ratsherr) und Anna (* um 1629 in Lübeck). Während des Dreißigjährigen Krieges erwarb Johann Gottleben die Bürgerrechte in Riga und Gabriel Gottleben - nach einem Aufenthalt in Turku (schwed. Åbo) - die Bürgerrechte in Pori (schwed. Björneborg).
Aus Valentin Gottlebens erster Ehe mit der im November 1611 verstorbenen N.N. Timm stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit der um 1611 in Lübeck geborene Theologe Georg Gottleben, der nach seinem Studium an den Universitäten Rostock und Wittenberg in Lübeck, Segeberg und Bornhöved/Holstein lebte.

Quellen:
Niedersächsische Ahnenstämme, Nr. 4, S. 36. - Mitteilung von Karina Kulbach-Fricke (Bibliothek der Deutsch-Baltischen Genealogischen Gesellschaft in Darmstadt). - Heinrich Julius Böthführ: Die Rigische Rathslinie. Von 1226 bis 1876. Nebst einem Anhang: Verzeichnis der Aeltermänner, Aeltesten, Dockmänner der Grossen Gilde in Riga von 1844 bis 1876. 2., vollst. umgearb. Aufl. Riga [u.a.]: Deubner, 1877. - Schweders genealogische Tafeln. Handschrift vorhanden in der Bibliothek der Deutsch-Baltischen Genealogischen Gesellschaft, Darmstadt. - Porin historia. 1-3. Pori: Porin kaupunki, 1958-1972.
 



Panorama von Lübeck



Holstentor um 1900
 

1611

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lübeck/Kirchspiel Bornhöved/Holstein: Georg Gottleben (* um 1611 in Lübeck, † 11.7.1671 in Bornhöved). Der im Mai 1632 an der Universität Rostock immatrikulierte Georg Gottleben stammt aus Lübeck und wurde nach dem »Neuen staatsbürgerlichen Magazin von 1839« um 1611 geboren. Der ziemlich ungewöhnliche Familienname Gottleben und die in Lübeck ansässigen Familien Valentin und Adrian Gottleben sprechen für einen möglichen familiären Zusammenhang. Der Kaufmann Valentin Gottleben ist seit dem 23. August 1610 Bürger in Lübeck, wohnhaft Braunstraße 27. Valentin Gottlebens Bruder ist wahrscheinlich der Schiffer Adrian Gottleben, der erst nach der Geburt von Georg Gottleben im Jahr 1613 Bürger in Lübeck wurde. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Georg Gottleben ein Sohn von Valentin Gottleben sein, der in erster Ehe mit der im November 1611 verstorbenen N.N. Timm verheiratet war. Georg Gottleben studierte Theologie an den Universitäten Rostock und Wittenberg. Seinen Magister erhielt er im Februar 1641 an der Universität Wittenberg, wo er als Respondent eine öffentliche Prüfung unter dem Vorsitz des lutherischen Theologen und Rektors der Universität Wittenberg, Wilhelm Leyser, ablegte. Danach finden wir Georg Gottleben wieder in Lübeck. Hier wirkte er bis ca. 1653 als Bibliothekar der Stadtbibliothek und wohl auch als Lehrer am Katharineum. Ab 1653 wird er als Diaconus zu Segeberg geführt. Am 25. August 1661 übernahm er die wohl besser dotierte Stelle des Predigers im Kirchspiel Bornhövede/Holstein, die er bis zu seinem Tod im Juli 1671 bekleidete.
Quellen: "Matrikel.uni-rostock.de (Januar 2020; [Georgius Gottleben, Lubecensis, Mai 1632 an der Universität Rostock immatrikuliert] Die Matrikel der Universität Rostock; Rektor: Jacob Fabricius; Ostern, 11.04.1632 bis Michaelis, 29.09.1632; Zahl der Immatrikulierten 292; Bemerkungen: Summa omnium hoc semestri aestivo inscriptorum 292, ex quibus asterisci charactere notati ob aetatis immaturitatem iuramentum consuetum academiae non praestiterunt. Nr. 21, Mai 1632, Georgius Gottleben, Lubecensis)",
"Digital.slub-dresden.de (Januar 2020; [Rostock, Februar 1636 Gedicht zu Ehren von Henning Georgi, Universität Rostock] Euphemiai Rectore Magnifico Viro Clarißimo [et] Doctißimo Dn. Georgio Dasenio Mathematum Professore eximio: Decano Spectabili Viro ... Dn. Nicolao Schützen/ I.U.D. & Codicis Professore celeberrimo, Novis & faustis Honorum festivitatibus, Viri ... Dn. Henningi Georgii, Iuris utriusq[ue] Doctoris titulum in Alma ad Varnum Academia rite assumentis, Amoris Favoris, & Honoris ergo ab amicis consecretae die XI. Febr. Anni M.DC.XXXVI. Rostochi[i] : Reusnerus, 1636. Ehrengedichte Rostock, 11.2.1636, von Georg Dasenius, Johannes Cothman, Stephanus Clotz, Thomas Lindeman, Joh. Kleinschmidt, Johannes Getel, Joachim Röver, Peter Lauremberg, Johannes Harderus, Georgius Krugk, Jacobus Gresse, Joachimus Dasenius, Johannes Thur, P. I. S., M. Johann. Reinboth, Johann Holman, Marcus Berga Silesius, Abraham Keyser, Adolp-Fridericus von Hagen, Heinricus Heffter, Georgius Levericus, Arnoldus Niebbert, Vincentius Fabricius, Johannes Flotwel, Jacobus Morsius und Georgius Gottleben)",
"Digitale.bibliothek.uni-halle.de (Januar 2020; [Universität Wittenberg, 18. Februar 1641 öffentliche Prüfung unter Vorsitz von Wilhelm Leyser, lutherischer Theologe und Rektor der Universität Wittenberg. Autor und Respondent Georg Gottleben] Orthodoxias De Certitudine Gratiae Dei, Adversus Praecipuos Pontificios Bellarminum, Becanum & Costerum, Assertio / Quam in Celeberrima Wittebergensi Academia ... Sub Praesidio ... Dn. Wilhelmi Lyseri ... Publico Examini submittit Georgius Gottleben, Lubecensis, Auth. & Respond. Ad diem XVIII. Februarii, In Auditorio Maiori. Wittebergae : Röhnerus, 1641; Theologische Dissertation)",
"Db.lbmv.de (Januar 2020; [September 1643 Hochzeitgedicht] Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern, Hochzeitsgedichte. - Thomas Lindemann und Magdalena Catharina Blech, Nuptiarum sacro Reverendi, Humanißimi, aeque ac doctißimi Viri [...] / Fautores & Amici. - Lubecae, Typis Johannis Meieri, Anno 1643. Hochzeitsgedichte [Sykow, 19.9.1643] von M. Hubertus Roen, Johannes Nicolai, M. Johannes Weber, Jacobus Kockert, Justus Tribbecho, Georgius Gottleben und Bernhardus Munter)",
"Der Briefwechsel des Joachim Jungius. Aufgrund der Vorarbeiten von Bernd Elsner bearbeitet und eingeleitet von Martin Rothkegel, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2005 (= Veröffentlichung der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften Hamburg, 98.) [Magister Georg Gottleben, 1647 Bibliothekar der Stadtbibliothek Lübeck] (S. 685: Bibliothecario, Magistro Gotläben [Georg Gottleben, Hinweis von Robert Schweitzer, Lübeck], singulis septimanis thalerus imperialis pro opera solvitur. Ipsa feria Epiphaniae, anno 1647; S. 909: Georg Gottleben, gest. nach 1653, aus Lübeck. Matr. Rostock 1633, Respondent in Wittenberg 1641, Bibliothekar an der Lübecker Stadtbibliothek, wahrscheinlich auch Lehrer am Katharineum)",
"Neues staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg. Hrsg. von N. Falck. Das Merkwürdigste und Lehrreichste haben wir oft näher als wir meinen. Bd. 8. Schleswig: Königl. Taubstummen-Institut, 1839, S. 115 ff. [Georg Gottleben 1653 bis 1661 Diakon in Segeberg, August 1661 bis zu seinem Tod im Juli 1671 Prediger am Kirchspiel Bornhövede/Holstein] (Kirchspiel Bornhövede/Holstein. 1661: Am 25. August wurde als neuer Prediger introducirt Georg Gottleben, seit 8 Jahren Diaconus zu Segeberg. 1667: Die Tochter eines Zigeuners wurde getauft und die Pastorin Gottleben und Kirchspielvoigtin Groken standen Gevatter. 1671: Den 11. Juli starb der Prediger Georg Gottleben im 60. Jahre seines Lebens, und dem 10. seiner hiesigen Amtsführung)" und
"Digitale.bibliothek.uni-halle.de (Januar 2020; Bibliothecæ Anti-Pontificiæ Clarorum Lubecensium, Specimen D. XIX. Octobr. A. MDCCXVII. in Phrontisterio Lubecensi edidit Georgius Heinricus Goetzius, D. Superintendens. Lubecæ : Struck, 1717 <21) Haud dissimili ratione Exercitio Academico inclaruit GEORGIUS Gottleben/ Lubecensis, coetera mihi prorsus ignotus, qvi A. MDCXLI. Orthodoxias, de Certitudine Gratiae DEi, adversus præcipuos Pontificiorum , Bellarminum, Becanum & Cofterum, affertionem dedit, eamqve sub præsdio D. WILHELMI LYSERI, qvem Vittemberga amavit, & cathedræ Theologicæ admotum vidit, publico examini submisit. Perqvam commodè mihi hic in mentem venit Jo. Laurentius, Jodoci Laurentii, Civis Lubecensis, frater, qvi Lubecam pariter nostram Patriam fibivindicat, atqve, cum Gieffa viveret, Scholasqve D. Heinrici Eckhardi freqventaret, contra Purgatorium , ex Epistola Canonica D. Johannis, disseruit. - Sub præsidio D. Joh. Gerhardi in arenam pariter descendit, doctrinas Pontificiorum impuguaturus, testantibus ipsius Disp. Theologicis>)".

 



Georgius Gottleben,
Lubecensis,
Matrikel Universität
Rostock, Mai 1632



Euphemiai Rectore
Rostock 1636
Ehrengedicht von

Georgius Gottleben



Orthodoxias De
Certitudine Gratiae Dei
Publico
Examini submittit
Georgius Gottleben, Lubecensis
Wittenberg 1641



Aphorismi Ex
Epistolis Johanneis
Sub Praesidio
Wilhelmi Lyseri D.

Ad disputandum
propositi
Wittenberg 1641

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Bornhöved
um 1895

Bornhöved

Lage von Bornhöved
in Holstein
 

1613

Motzenrode, am Eichsfeld: Bernhard (Bernt) Gottsleben (* um 1613; † 18.2.1667 in Motzenrode, begraben in Jestädt).
Quellen: Genealogy.net (November 2012; hier: Familiendatenbank Hochfranken Familienbericht), Virtuelles Kirchenbuch (Internet; November 2012) und Vorfahren Forster & Volkmar aus Nordhessen, Franken, der Oberpfalz und Thüringen; Nachfahren in Nordamerika (Internet; November 2012).
 

1620

 

 

 

 

 

 

Gerbershausen, Eichsfeld: Hans(en) Gottsleben. In einer Beschwerde über das ärgerliche Betragen des Pfarrers Johannes Weisgerber, die die von Hanstein am 31. Januar 1620 (Urkundenbuch 542) beim Ober-Amtsverweser und Landrichter zu Heiligenstadt führten, wird über das Auftreten des Pfarrers Weisgerber bei der Hochzeit des Hansen Gottsleben berichtet: »Auf dem hochzeitlichen Ehrenfest des Hansen Gottsleben, sonst der Weiskopf genannt, habe er gegen die Regel Pastores enim teste D. Paulo graves et compositi sunto - einem Gast ein groß Glas voll Bier stillschweigend so ins Gesicht geworfen, daß ihm das Blut um den Kopf gelaufen - dann, wie eine Furia, auf der Straße eine nach dem Ehrengelage eilende Hausfrau ins Gesicht geschlagen - einer andern im Hause den Schleier, die Zierde und Ehre ihres Hauptes, abgerissen und in seine Tasche gesteckt, sie auch eine Hure gescholten, sey wieder ins Hochzeithaus gestürmt, und hätte noch weitere Verfolgungen angestellt, wenn ihn nicht seine Köchin, sonst eine böse Haut, nach Hause gebracht und so - wie es in der Schrift nach der damaligen sinnbildlichen Sprache aus der Mythologie heißt - die milde Venus dem wüthenden Marti die Choleram abgezogen hätte«.
Quelle:
Carl Philipp Emil von Hanstein: Urkundliche Geschichte des Geschlechts der von Hanstein in dem Eichsfeld in Preußen (Provinz Sachsen), nebst Urkundenbuch und Geschlechts-Tafeln; erster und zweiter Teil in einem Band mit 15 Familienstammtafeln. Duderstadt: Mecke, 2007, S. 541 (Reprint S. 1035).
 

Blick auf Gerbershausen

Rapsblüte in Gerbershausen
 

1626

 

 

 

 

 

 

 

Stolp, Pommern: Lucas Gottleben. Der Stolper Prediger Philipp Pyrler widmet seine 1626 in Rostock gedruckte Predigtensammlung unter anderen auch den »Wohlverordenten Alterleuten vnd Gildemeistern der Brewer Herrn [...] Lucas Gottleben«.
Quelle: Rosdok.uni-rostock.de (Januar 2020; hier: Stolpische DreyJährige Weyhenächtliche Newe JahrsFrewde. Das ist: Achtzehen Predigten in Weyhenächtlichen Feyrtagen auß des Ersten Buchs Mose 28. Cap. ... Bey Christlicher und Volckreicher Gemeine in Fürstlicher Pomrischer Stadt Stolp .... zum Druck verfertiget Durch M. Philippum Pyrlerum Misnensem, Gottes Diener daselbsten am Wort zu S. Marien in der PfarKirchen. Rostock/ Gedruckt durch Jochim Fueß/ in Verlegung Johan Hallervords Buchhändlers. Im Jahr/ 1626. <Widmung: [...] Wohlverordenten Alterleuten vnd Gildemeistern der Brewer Herrn [...] Lucas Gottleben>; Vorwort: [...] Stolp den Sontag Jubilate post Misericordias Domini, Anno 1626. Betfleissiger M. Philippus Pyrlerus>).

Stolpische DreyJährige Weyhenächtliche Newe JahrsFrewde

 

 

Wohlverordenten
Alterleuten vnd
Gildemeistern der Brewer
Herrn [...] Lucas Gottleben
 

 

 

1631

 

 

 

 

 

Krombach/Rüstungen, Eichsfeld: Margaretha Gottsleben, (79 J., * 1631, 23.04.1710 in Rüstungen, beerdigt 24.04.1710 in Rüstungen);
Johannes (Joannes/Hannes) Gottsleben (* um 1635;
† 12.9.1706 in Krombach, beerdigt 13.9.1706 in Rüstungen);
Andreas Gottsleben (verh., * um 1633,
16.11.1706 in Rüstungen) und
Anna Gottsleben (81 J., * 1634 ,
19.07.1715 in Rüstungen, beerdigt 20.07.1715 in Rüstungen).
Quelle:
Kirchenbuch St. Martin in Rüstungen, Familie Gottsleben aus Rüstungen.
 


Blick auf Rüstungen


Kirche St. Bartholomäus
in Krombach
 


Mariengrotte in
Krombach

1638

 

 

 

 

Motzenrode/Neuerode, am Eichsfeld: Hans Gottsleben;
oo Gela Barts am 16.09.1638 in Neuerode.
Christoph Gottsleben;
oo Barbara Henning am 17.09.1638 in Neuerode.

Quelle: Auszug aus Kirchenbuch Neuerode/Jestädt <Copulirte in Neuerode: 16. Sept. 1638, Hans Gottsleben und Gela, Balzer Barts; 17. Sept. 1638, Christoph Gottsleben und Barbara Henning>.
 



Copulirte in Neuerode:
16. Sept. 1638,
Hans Gottsleben
und Gela Barts;
17. Sept. 1638,
Christoph Gottsleben
und Barbara Henning
 

1643

 

 

 

 

 

 

 

Duderstadt, Eichsfeld und Mascherode bei Braunschweig: Hildebrandt Gottsleben (* um 1643 in Duderstadt; † 27.7.1671 in Mascherode). Beruf: Musketier (Fußsoldat mit Gewehr, der sog. Muskete).
Hildebrandt Gottsleben
nahm an der Eroberung Braunschweigs teil, wurde schwer verwundet und nach Mascherode gebracht, wo er seinen Verletzungen erlegen ist.
Im Kirchenbuch von Mascherode finden wir 1671 den Eintrag
:
»Hildebrandt Gottsleben, auß Duderstadt bürtig vnd der Bäptistischen Religion zugethan, ein Mußquetirer vnter dem Hauptmann Ziegenhirten, ist den 27 Iulii gestorben vnd den 28 ejusdem auff den Kirchhoff alhier (doch ohne Gesang vnd Klang, weil ein solches nicht begehret ward) begraben worden, seines Alters ohnegefehr 28 Jahr. Er soll eine Fraw vnd zwey Kinder (welche zu Duderstadt seyn) nachgelassen haben.«
Quelle: Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Signatur 1 Kb 862, Seite 322.
Vgl. auch Online-Ortsfamilienbuch Mascherode und Klein-Schöppenstedt, Familienbericht (Bearb. von Stefan Rückling.
Stand: 30.05.2008).

 



Duderstadt um 1655



Westerturm
in Duderstadt



Eigentlicher grundt-riß,
abbildung und Situation der
Fürstli:Residentz und
Haubtvestung Wolfenbüttel,
und der Stat Braunschweig,
samt umbliegender gegent.
 

1645

 

 

 

 

 

 

Mainz: Johannes Jacob Gottsleben;
oo Maria Catharina Brucheimer am 14.05.1668 in Sankt Ignaz, Mainz.
Quelle:
FamilySearch (Deutschland, Heiraten 1558-1929 <Jacobum Gottaleben [Gottsleben]>). - Zum Mainzer Kontext weiter: Familie Gottsleben aus Mainz.
 



Blick auf Mainz
um 1890



Mainzer Dom
um 1750



Kirche Sankt Ignaz
zu Main
 

1648/50

 

 

 

 

 

 

 

Motzenrode/Neuerode, am Eichsfeld: Christoph Gottsleben;
oo 10.7.1648 in Neuerode Barbara, Claus Francke Tochter.
Hans Gottsleben;
oo 6.6.1650 in Neuerode Barbara Goiba [?].
Elisabeth Gottsleben;
oo 30.9.1650 in Neuerode Valten Heuckeroth.
Quelle: Auszug aus Kirchenbuch Neuerode/Jestädt <Copulirte in Neuerode: 10. Juli 1648, Christoph Gotzleben und Barbara, Claus Franckes Tochter; 6. Juni 1650, Hans Gotzleben und Barbara Goiba [?]; 30. Sept. 1650, Valten Heuckeroth von [?] und Elisabeth, Christoph Gotzleben seine Tochter>.
 



Copulirte in Neuerode:
10. Juli 1648,
Christoph Gotzleben
und
Barbara, Claus Franckes
Tochter;
6. Juni 1650,
Hans Gotzleben
und
Barbara Goiba [?];
30. Sept. 1650,
Valten Heuckeroth
und
Elisabeth, Christoph Gotzlebens
Tochter

 

1649

 

 

 

Motzenrode/Rüstungen: Valten Gottsleben (* um 1620/29) aus Rüstungen;
oo 7.4.1649 in Motzenrode Anna Catharina Hartmann. Vater Hans Hartmann war Schulmeister in Motzenrode.
Quellen: Familien Gottsleben aus Motzenrode und
Auszug aus Kirchenbuch Motzenrode/Jestädt <Copulirte in Motzenrode: 7. April 1649, Valten Gotzleben von Rüstungen und Anna Catharina, Hans Hartmanns Tochter>. Familie Gottsleben aus Rüstungen
 



Copulirte in Motzenrode:
7. April 1649,
Valten Gotzleben von
Rüstungen und
Anna Catharina,
Hans Hartmanns
Tochter
 

1664

 

 

 

 

Motzenrode/Rüstungen: Johannes Gottsleben aus Rüstungen;
oo 21.11.1664 in Motzenrode Margretha, Valten Volckmars Tochter.
Quelle:
Auszug aus Kirchenbuch Motzenrode/Jestädt <Copulirte in Motzenrode: 21. Nov. 1649, Joh[annes] Gotzleben von Rüstungen und Margretha, Valten Volckmars Tochter>. Familie Gottsleben aus Rüstungen
 



Copulirte in Motzenrode:
21. Nov. 1649
,
Joh[annes] Gotzleben
von
Rüstungen und

Margretha, Valten Volckmars
Tochter
 

1667

 

 

 

 

Motzenrode/Neuerode, am Eichsfeld: Johannes Gottsleben;
oo 25.2.1667 in Neuerode A. Catharina, Hans Hille Tochter.
Quelle: Auszug aus Kirchenbuch Neuerode/Jestädt <Copulirte in Neuerode: 25. Febr. 1667, Johannes Gotzleben und A. Catharina, Hans Hille Tochter>.
 



Copulirte in Neuerode:
25. Febr. 1667,
Johannes Gotzleben
und
A. Catharina,
Hans Hille
Tochter
 

1671

 

 

 

Motzenrode/Neuerode, am Eichsfeld: Gerdrut Gotzleben (* 1649; 21.1.1721 in Neuerode?);
oo 27.11.1671 in Neuerode Johannes Heuckeroth (* 31.1.1650;
† 12.10.1729 in Neuerode);
Kind: Johann Christoph Heuckeroth (* 27.8.1673 in Neuerode; † 26.1.1747 in Neuerode).
Quellen: Familytreemaker.genealogy.com/.../Dieter-Heuckeroth und
Auszug aus Kirchenbuch Neuerode/Jestädt <Copulirte in Neuerode: 2. Nov. 1671, Johannes Heuckeroth und Gerdrut, Christoph Gotzleben Tochter>.
 



Copulirte in Neuerode:
2. Nov. 1671,

Johannes Heuckeroth

und
Gerdrut,
Christoph Gotzleben
Tochter
 

1673

Pelm/Gerolstein, Eifel: Johannes Matthias Gottesleben (* um 1673 in Pelm/Eifel).
Quellen: Wgff.de (Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde, Dezember 2015; hier: Familienbuch der kath. Pfarrei St. Anna in Gerolstein, 1708-1899 <Gottesleben Johannes Matthias * um 1673, Pelm/Follmühle oo Roskop Claudia>) und Freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~eifel/pick (März 2016; Homepage for Eifel Birth and Marriage Data; hier: Families in Gerolstein, Eifel, 1687-1895 <Vorname: Joannes Matthias>). Familie Gottesleben Eifel, Rheinland-Pfalz, Saarland und Vereinigte Staaten.
 

1675

Rüstungen/Martinfeld, Eichsfeld: Bernard Gottsleben (* um 1675 in Rüstungen).
Da Bernard Gottesleben aus Rüstungen stammt, könnte er ein Sohn des in Rüstungen ansässigen Andreas Gottsleben oder dessen Bruder Johannes Gottsleben sein.
Quelle:
Familienbuch der katholischen Pfarrgemeinde Martinfeld 1601-1875 mit Hagis, St. Maria 1764-1900 (Landkreis Eichsfeld) Thüringen / Norbert Degenhard. [Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e. V. (AMF)]. 4., erw. Aufl. Leipzig, 2017. (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF ; 11). Familie Gottsleben aus Martinfeld.
 

1676

Beichlingen, Weißensee: Hans Gangloff Gottsleben (* um 1676 in Beichlingen).
Johann Niclas Gottsleben (* 20.5.1702 in Weißensee).
Quelle: Genealogie Familie Krähmer, Thüringen.
 

1700

Heiligenstadt, Eichsfeld: Johann Heinrich Gottesleben (Name auch: Johann Heinrich Gotsleben, * um 1700 in Heiligenstadt).
Quelle: Familienarchiv Dr. Hans Ulrich Gottesleben, Emmendingen.
Familie Gottesleben aus Heiligenstadt.
 

1707

Martinfeld, Eichsfeld: Johann (Hans) Gottsleben (* 1.5.1707 in Martinfeld; † 4.10.1761 in Martinfeld).
Quelle: Familienbuch der katholischen Pfarrgemeinde Martinfeld 1601-1875 mit Hagis, St. Maria 1764-1900 (Landkreis Eichsfeld) Thüringen / Norbert Degenhard. [Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e. V. (AMF)]. 4., erw. Aufl. Leipzig, 2017. (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF ; 11). Familie Gottsleben aus Martinfeld.
 

1717

Heiligenstadt, Eichsfeld: Georg Christoph Gottesleben (* 20.8.1717 in Heiligenstadt; † 5.9.1788 in Heiligenstadt).
Quelle: Kirchenbuch St. Marien, Heiligenstadt (Mitteilung von Herrn Werner Groß, Mönchengladbach
). Familie Gottesleben aus Heiligenstadt.
 

1720

Motzenrode/Neuerode, am Eichsfeld: Catharina Gottsleben (* um 1720; † ??);
oo 22.9.1747
in Motzenrode? Johann Jacob Jost (* 20.7.1720; † 5.3.1794);
Kind: Johann Christoph Jost
(* 2.10.1758; † nach 1791 in Motzenrode ??).
Quelle: Familytreemaker.genealogy.com/.../Dieter-Heuckeroth.
 

1733

 

 

 

Glückstadt, Elbe: Johann Hinrich Gottsleben (* um 1733; † ??).
1803 wohnten in Glückstadt an der Elbe:
1) Johann Hinrich Gottsleben (70 Jahre, verheiratet),
2) Anna Gottsleben (34 Jahre, verheiratet),
3) Sophie Gottsleben (30 Jahre, verheiratet),
4) Ludwig Nicolaus Moritz Gottsleben (29 Jahre, verheiratet),
5) Johann Nicolaus Benjamin Gottsleben (22 Jahre, ledig),
6) Peter Martin Hinrich Gottsleben (18 Jahre, ledig),
7) Johann Gottsleben (4 Jahre).
Quelle: Volkszählung in Glückstadt 1803.

Chemnitz/Meissen: Johann Christoph Gottleben (* 1733 in Chemnitz; † 1785 Meissen).
Rektor der Landschule zu Meissen, ein würdiger Schulmann und gründlicher Philologe. Geboren zu Chemnitz 1733, war bis 1771 Rektor zu Annaberg und starb zu Meissen 1785. Seine Schriften bestehen meistens in Programmen philologischen Inhalts.
Quelle: Neues Historisch-Biographisch-Literarisches Handwörterbuch von der Schöpfung der Welt bis zum Schlusse des achtzehnten Jahrhunderts: Enthaltend das Leben, den Charakter und die Verdienste der größten und denkwürdigsten Personen aller Zeiten, Länder und Stände. Nach den zuverläßigsten Quellen bearbeitet. Ein Handbuch für Kenner und Liebhaber der Geschichte, besonders für studirende Jünglinge / von Samuel Baur *1768-1832*, Prediger in Göttingen und Alpeck, bei Ulm. Zweiter Band. Ulm: im Verlage der Stettinischen Buchhandlung, 1808, S. 492.
 

1739

Mainz: Michael Gottsleben (* um 1725). 1739 Lehrjunge bei Joh. Phil. Ungleich. 1742 Geselle.
Quelle:
Mainzer Zeitschrift. Mittelrheinisches Jahrbuch für Archäologie, Kunst und Geschichte. Mainz: Verl. des Mainzer Altertumsvereins, 1973, Bd. 67/68 (1972/73), S. 53.
 

1745

 

 

 

 

Heiligenstadt/Hildesheim: Christoph Gottsleben aus Heiligenstadt (* um 1745; † 11.10.1797 in Hildesheim), rk; Beruf: Kanzleiinspektor;
1) oo <1767 mit Marie Gertrud Francisca Merll aus Dörnten in Liebenburg
2) oo 3.5.1774 in Hildesheim mit Magdalena Hörling (~ 17.10.1745;
† 17.3.1809 in Hildesheim).
Quellen: Data.matricula-online.eu/de/deutschland/hildesheim (April 2020; hier: Hildesheim, Dom Mariae Himmelfahrt, Trauungen) und
Familie Gottsleben aus Hildesheim.

Kirchenbuch Dom Mariae
Himmelfahrt Hildesheim
Trauung Mai 1774
Christoph Gottsleben
Magdalena Hörling
 

1757

Mainz: Anna Margaretha Gottsleben (getauft am 8.9.1757 in Sankt Stephan, Mainz);
Eltern: Peter und Anna Margaretha Gottsleben.
Quelle: Familie Gottsleben aus Mainz.
 

1762

Pfaffschwende/Eichsfeld: Peter Gottsleben (* um 1730 in ??);
oo 1762 in Pfaffschwende mit Maria Margaretha Manegold.
Quelle: Familienbuch-eichsfeld.de.
 

1767

 

 

 

 

 

Hildesheim: Philipp Joseph Mathias Gottsleben (~ 2.3.1767 in Hildesheim), rk; Beruf: Domänenrezeptor am ehemaligen Domstift zu Hildesheim;
Eltern: Christoph Gottsleben aus Heiligenstadt und Marie Gertrud Francisca Merll aus Dörnten/Liebenburg;
oo 6.1.1798 in Hildesheim mit Wilhelmina Louisa Babille (* um 1775).
Quelle: Data.matricula-online.eu/de/deutschland/hildesheim (April 2020; hier: Hildesheim, Dom Mariae Himmelfahrt <Taufe: Philipp Joseph Mathias Gottsleben, 2. März 1767; Eltern: Christoph Gottsleben aus Heiligenstadt und Marie Gertrud Francisca Merll aus Dörnten in Liebenburg>, <Hochzeit: Philipp Gottsleben Heirat am 6. Januar 1798 im Dom zu Hildesheim mit Wilhelmina Louisa Babille aus Lüneburg. Vater der Braut: N.N. Babille, Leutnan unter Hannoverschen Kreuzen>) und
Familie Gottsleben aus Hildesheim.

Kirchenbuch Dom Mariae
Himmelfahrt Hildesheim

Taufe März 1767
Philipp Gottsleben
 

Trauung Januar 1798
Philipp Gottsleben
Wilhelmina Louisa Babille
 

1768

Wanfried, am Eichsfeld: Johann Reichardt Gottsleben (* um 1768 in ??; † 3.5.1813 in Wanfried); Beruf: Ackersmann. Gottsleben »wurde den 3. May [1813] um halb 10 Uhr unter der unglücklichen Regierung des Usurpators Jerom Bonaparte durch eine Special Kriegs Commisson, weil er abends, den 17. April [1813], beim Überfall des Königl. Preuß. Major von Hellwigschen Freikorps Unruhe exerziert hätte, zum Tode verurteilt«. Nach Georg Bernhard Hohmann und Johann Reichardt Gottsleben wurde der Hohmann-Gottsleben-Weg in Wanfried bennant.
Quelle:
Ernst Hollstein: Geschichte der Stadt Wanfried : 1608-1908. Wanfried: Israel, 1908, S. 104.
 

1776

Gerolstein/Pelm/Walsdorf, Eifel: Franz Xaver Gottesleben (~ 4.1.1776 in Gerolstein), rk; Beruf: Schulmeister;
oo 28.11.1810 Anna Maria Hennes.
Quellen: Familienbuch der katholischen Pfarrei St. Arnulf in Walsdorf von 1738 bis 1882/99. Familie Gottesleben Eifel, Rheinland-Pfalz, Saarland und Vereinigte Staaten.
 

 

1777

Moritzberg/Hildesheim: Franz Joseph Christoph Gottsleben (* 1777 in Moritzberg; † 22.12.1860 in Hildesheim); Beruf: Ökonomieverwalter, Amtsvogt.
Quellen: Porträt von Franz Joseph Christoph Gottsleben und Familie Gottsleben aus Hildesheim.
 

1780

 

 

Motzenrode/Hitzelrode, am Eichsfeld: Johann Nicolaus Gottsleben (* um 1780 in Motzenrode; † ??). Evangelisch; Beruf: Leineweber;
oo Anna Margaretha Herold (verlobt am 21.6.1807 in Wahlhausen; zum letzten mal aufgeboten worden und wollen sich in Hitzelrode als den Wohnort des Bräutigams trauen lassen);
Kinder:
1)
Martha Katharina Gottsleben (* 11.2.1807 in Wahlhausen, ~ 15.2.1807 in Wahlhausen; † ??). Patin: Martha Catharina Herold, Schwester der Mutter,
2)
Carl Gottsleben (* 16.7.1809 in Wahlhausen; † ??), Zeugen: Nikolaus Herold (Großvater), Weißbinder und Johann Nikolaus Wehr, Drescher, beide aus Wahlhausen,
3) Martha Gottsleben (* 1811
; † 19.2.1859 in Fretterode an Wassersucht, 22.2.1859 in Fretterode),
oo 30.5.1838 in Fretterode Johann Wilhelm Rühling (* 26.4.1804
; † 25.9.1859).
Quelle: Kirchenbücher von Wahlhausen mit Dietzenrode und Fretterode.
 

1788

Kassel/Stuttgart: (Johann) Adam Gottsleben (* 27.9.1788 in Kassel; † 29.9.1857 in Stuttgart); Beruf: Buchdruckmaschinenmeister;
Eltern: Johann Friedrich Gottsleben (Beruf: Kaufmann) und Agnes Völmlin;
oo 1817 in Stuttgart mit Dorothea Heinriette Marie N.N.
Quelle: Hermann Ziegler: Friedhöfe in Stuttgart. Bd. 5, Fangelsbach-Friedhof. Stuttgart: Klett-Cotta, 1994, S. 158.
 

1818

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Altona/Hamburg: Christoph Philipp Gottsleben; Kopfschlachter, Kl. Schmiedestr. no 146.
Friedr[ich] Wilh[elm] Gottsleben; Schlachteramtsmeister, Gr. Fischerstr. no 225.
Joh[ann] Friedr[ich] Gottsleben; Kopfschlachter, Arbeitsmeister, Rosengang no 252, später no 5.
Joh[ann] Aug[ust] Gottsleben; Drechslergeselle, Rosengang no 5.
Quelle: Altonaisches Adressbuch für das Jahr 1818 ff.

Altonaisches Adressbuch
 für das Jahr ...



 1818



1833



1852

_________________________________________________
 



Altona
um 1850
 



Altona bei Hamburg
um 1780
 



Altona
Schlachterbudentor
um 1890
 

1825

 

Köln: Adolph Gottsleben (* um 1825), Musiker. Wir finden Adolph Gottsleben 1846 im Kölner Adressbuch unter dem Namen Gottesleben, danach ab 1861 mit dem Namen Gottsleben als Militärmusiker in Nordamerika. Er engagierte sich im Bürgerkrieg auf Seiten der Konföderation vereinigter Südstaaten. Nach Ende des Bürgerkriegs legte er am 13. Januar 1866 einen Eid auf die Verfassung und den Präsidenten der Vereinigten Staaten ab und beantragte am gleichen Tag in Indianapolis einen Reisepass. Unbekannt ist, ob Adolph Gottsleben wieder nach Deutschland zurückkehrte oder in den Vereinigten Staaten blieb.
Quellen: Kölner Adreß-Buch 1846, S. 208 <Musiker; Gottesleben, Adolph; Streitzeuggasse 62/64 in Köln>. - Louisiana, Civil War Service Records of Confederate Soldiers, 1861-1865.
 

1845

Hitzelrode, am Eichsfeld: Johannes Jakob Gottsleben (* um 1845 in Hitzelrode; † ??); Beruf: Weißbinder;
oo Anna Margaretha Bode;
Kind: Heinrich Julius Gottsleben (* 21./31.8.1873 in Hitzelrode;
† ??). Beruf: Weißbinder, oo I. Katharina Elisabeth Hesse, II. 30.11.1907 Katharine Elisabeth Ernestine Bartholomäus (* 30.7./17. 8.1872; † ??), Tochter des Tuchmachers u. Spinnerei-Aufsehers Jeremias Karl Bartholomäus (* 15./30.8.1851; † 4./7.5.1924).
Quelle: Deutsches Familienarchiv; Bd. 38 (1969), hier: Familie Bartholomäus in Eschwege und Umgebung, S. 108.
 

1849

Kassel: Johann Georg Friedrich Gottsleben; Beruf: Korbmacher. Waisenhausstr. 69.
Johannes Gottsleben; Beruf: Lumpensammler. Königsthor 18.
Quelle: Adressbuch Cassel von 1849, 1853.
 

1850

 

 

 

 

 

 

Kiel/Glückstadt/Hamburg: Friedrich Wilhelm Gottsleben (* 1824); Beruf: Kaufmann; Sektions-Leutnant im 10. Infanterie-Bataillon der Schleswig-Holsteinischen Armee (Gottsleben, Friedrich Wilhelm, Seconde-lieutenant in the not so glorious SH–army 1848. Merchant in Bahia since 1851. Returned to Germany; Quelle: Auswanderungsliste im Internet).
Fr. W. Gottsleben ließ sich 1851 in Bahia (Brasilien) nieder und kehrte später nach Deutschland zurück. Gottsleben leitete in Kiel/Hamburg/Glückstadt die Exportabteilung der von Theodor Wille 1844 gegründeten Kaffe-Export-Firma. Mit
Leopold Diederichsen wurde er Prokurist und später Teilhaber der Firma Theodor Wille & Co.
Anmerkung: Theodor Wille (* 27.9.1818 in Kiel; † 9.1.1892 in Hamburg) reiste 1838 aus Kiel als Angestellter der väterlichen Exporthandlung nach Brasilien. Er verlegte sich auf das Kaffe-Export-Geschäft und gründete am 1. März 1844 dort seine eigene Exportfirma. Er nannte sie Theodor Wille & Co. Die Firma war bald das größte Exporthaus in Santos. Etwa 1855 wurden Filialhäuser in Sao Paulo und Rio de Janeiro eingerichtet. Im Jahre 1847 kehrte er nach Deutschland zurück und betreute von Hamburg, Kiel und Glückstadt die Interessen seines Santos-Hauses. Theodor Wille ist nie wieder nach Brasilien gereist. Bei der Gründung der Hamburger Commerz- und Diskontobank übernahm er mit Carl Woermann eine führende Rolle im Gründungskomitee. Carl Woermann führte die Bank als Vorsitzender des Verwaltungsrates von 1870 bis 1880, Wille folgte ihm auf diesem Posten 1880 bis 1892.
Quellen: Siegfried Zimmermann: Theodor Wille, 1844 - 1969. Hamburg: Verl. Hanseatischer Merkur, 1969. (Veröffentlichungen der Wirtschaftsgeschichtlichen Forschungsstelle e.V. Hamburg; 32). Hier über Gottsleben S. 53, 65 und 82. -  Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holstein-Lauenburgische Geschichte. Kiel [u.a.]: Univ.-Buchhandlung.  Jg. 15 (1885), S. 144. - Biographische Notizen über die Offiziere, Militair-Aerzte und Beamten der ehemaligen Schleswig-Holsteinischen Armee und Marine, hrsg. von F. Möller. Kiel: Universitäts-Buchh. [in Komm.], 1885, S. 110. - Das Offizier-Corps der Schleswig-Holsteinischen Armee in den Jahren 1850 und 1851. Lübeck: von Rohden, 1865, Buch 2, S. 26. - Maritime aspects of migration. Ed. by Klaus Friedland. Köln [u.a.]: Böhlau, 1989, S. 237. (Quellen und Darstellungen zur hansischen Geschichte / Verein für Hansische Geschichte ; N.F., 34).
 

1852

Stuttgart: Julius August Gottsleben;
oo 25.5.1852  in Stuttgart mit Caroline Marie Luise Herter.
Rede zur Feier der Vermählung durch Stadtpfarrer Haug von Widdern gehalten am 25. Mai 1852 in der Hospitalkirche.
Quelle:
Verzeichnis der Familienpredigten aus der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart.
 

1864

 

 

 

 

 

 

Embsen/Lüneburg: Karl Hermann Eduard Ludwig Gottsleben (* 7.2.1864 in Norden/Ostfr.; † 18.6.1944 in Lüneburg); Beruf: Pastor im Kirchspiel Embsen;
Eltern: Rudolf Gottsleben († 18.7.1877; Steuereinnehmer in Osterholz-Scharmbeck) und Marie Juliane Louise Brand;
oo Maria Becker (* 4.7.1864 in Uelzen; † 5.1.1937 in Lüneburg);
Kinder: Elisabeth (* 8.12.1892 in Embsen; † 27.9.1995 in Wunstorf), Margarete und Mira.
Quelle: Bürgerbrief. Mitteilungen des Bürgervereins Lüneburg e.V. Nummer 63, Mai 2013 (Rüdiger Schulz: Karl Hermann Eduard Ludwig Gottsleben).



Karl Hermann Eduard
Ludwig Gottsleben



Kirche St. Katharinen
Embsen



Traueranzeige 1944
Ludwig Gottsleben
 

1867

Verden: Hermann Gottsleben; Beruf: Apotheker.
Quellen: Mitglieder-Verzeichnis des Norddeutschen Apotheker-Vereins. In: Archiv der Pharmazie. 1867, S. 273 und Arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys (April 2020; hier: Archive in Niedersachsen und Bremen, Stadtarchiv Hannover, 1.AA.5.04 Altregistratur Bürgerrechtsakten <Hermann Gottsleben Apotheker in Verden>).
 

1876

 

 

 

Naumburg b. Kassel: Emil Heinrich Gottsleben (* 27.7.1876 in Naumburg; † 15.3.1959 in Wanfried, Werra); Beruf: Pädagoge, Rektor;
oo Bertha Christine Wallstein (* 1.6.1867 in Ifta, Ringau; † 4.4.1924 in Frankfurt am Main).
Quelle: Isabel Pies: Die Geschichte der Familie Lintz. Koblenz und Trier 1650-2004. Trier: Selbstverl., 2005.
Aus den Lebenserinnerungen von Roswitha Gottsleben (* 17.01.1907; † 20.07.1997), verheirate Lintz.  Roswitha, in einer sehr musikalischen und naturverbundenen Familie aufgewachsen, besuchte ein Lyzeum in Frankfurt, später ein Haushaltsseminar mit staatl. Abschluss. Die Zeit von 1931 bis 1933 verbrachte sie zum Sprachstudium in England. – Früh half sie in dem väterlichen Haushalt und bei der Pflege der schwerkranken Mutter mit. Die geliebte, treu sorgende Mutter († 1924) war der Mittelpunkt für den Vater, Roswitha und Erich (1908–1972).
»Mein Vater, Emil Heinrich Gottsleben«,
erzählt Roswitha in ihren Erinnerungen, »war Lehrer, dann Rektor in Frankfurt/Main, wo er sehr engagiert an der Schulreform mitarbeitete. 1923 wurde er Landschulrat in Bielefeld. Die schwere, leidensvolle Krankheit seiner Frau ließ ihn nach Frankfurt zurückkehren. Er wurde von den Nationalsozialisten vorzeitig in den Ruhestand versetzt. – Mit seinem Schwiegersohn Carl verstand er sich gut. Beide waren große Idealisten, die verschiedene Wege gingen. – Mit 80 Jahren zog er zu Roswitha nach Wanfried. Emil Heinrich Gottsleben starb dort friedlich 1959.
Roswitha heiratete 1935 Carl Lintz. Die beiden Kinder – Dieter und Uta – wurden 1936 und 1943 geboren. Der Sohn Fried aus der ersten Ehe von Carl lebte mit im Haushalt und fügte sich harmonisch in das Familienleben ein. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 wohnte die Familie in Landsberg/Warthe (Neubrandenburg). Fried war bald nach Kriegsbeginn eingezogen worden. Carl Lintz meldete sich zum Polenfeldzug, später wurde er als Major im Russlandfeldzug eingesetzt.«
 
 

Wohnorte im Eichfeld

r Allendorf/Werra r Motzenrode r Jestädt
r Hitzelrode r Wanfried r Neuerode r Heiligenstadt
r Rüstungen r Krombach r Wahlhausen r Gerbershausen
r Geismar r Fretterode r Martinfeld
 

 

Wohnorte im Deutschen Reich

r Kutzleben r Hannover r Quedlinburg r Lübeck
r Bornhöved/Holstein r Dillenburg/Herborn
r Mainz r Pelm/Gerolstein r Duderstadt r Allendorf/Werra
r Motzenrode r Hitzelrode r Wanfried r Neuerode r Heiligenstadt
r Rüstungen r Krombach r Wahlhausen r Gerbershausen
r Geismar r Jestädt r Fretterode r Martinfeld r Kassel r Stolp, Pommern
 

 

ab 18. Jh

Österreich
(Gottsleben/Gottesleben/Gotsleben)

Wien: Michael Gottsleben (* um 1780 in Wien; † um 1833 in Wien); Beruf: Vergolder.
Quelle: Notizen über Produktion, Kunst, Fabriken und Gewerbe: Zur Belehrung und Verbreitung nützlicher Kenntniss. Wien, 1833, S. 346.

Wien (~ Taufen):
Magdalena Theresia Gottesleben/Baumgartner, ~ 1742
in Wien, Pfarre Sankt Marx Spital. Eltern: Johann Gottesleben, ledig ein Lakai/Magdalena Baumgartnerin, ledig, gebürtig allhier.
Karl Joseph Gottsleben
, ~ 1796 in Wien, Pfarre Mariahilf.
Christoph Gottsleben, ~ 1797 in Wien, Pfarre Altlerchenfeld. Vorname/Beruf Vater: Christoph/Körbelmacher.
Quelle: Index der katholischen Taufen von Wien und Umgebung zwischen 1585 und 1900 (GenTeam, Oktober 2014).

Wien (oo Trauungen):
Gottleben, oo 1795 in Wien, Pfarre Altlerchenfeld.
Quelle: Trauungsindex von Wien (GenTeam, Oktober 2014).
 

um 1735

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ungarn

Németbóly (Deutsch-Bohl): Johann Georg Gottsleben;
oo Maria N.N.;
Kinder:
(1) Peter Gottsleben (~ 22.1.1749 in Németbóly)
Quelle: FamilySearch (Juni 2020; hier: Hungary, Catholic Church Records, 1636-1895 <Petrus Gottlieb [Gottsleben ?]; getauft 22. Januar 1749 in Németboly, Baranya, Ungarn; Eltern: Georgius und Maria Gottlieb [Gottsleben ?]; Paten: Petrus und Eva Gleißner>)
(2) Elisabeth Gottsleben (~ 23.9.1759 in Németbóly)
Quelle: FamilySearch (Juni 2020; hier: Hungary, Catholic Church Records, 1636-1895 <Elisabetha Gottsleben; getauft 23. September 1759 in Németboly, Baranya, Ungarn; Eltern: Joannes Georgius und Maria Gottsleben; Paten: Elisabetha Metzin, Thomas Metz>).

Hungary, Catholic Church Records, 1636-1895

Petrus Gottlieb
 [Gottsleben ?]

1749

Elisabeth Gottsleben
1759

Johannes Gottsleben;
oo Margaretha N.N.;
Kind: Gertrud Gottsleben (~ 6.1.1757 in Németbóly)
Quelle: FamilySearch (Juni 2020; hier: Hungary, Catholic Church Records, 1636-1895 <Gertrudis Gottsleben; getauft 6. Januar 1757 in Németboly, Baranya, Ungarn; Eltern: Joanes und Margaretha Gottsleben; Paten: Nicolaus und Gertrudis Scheubl>).

Hungary, Catholic Church Records, 1636-1895

Gertrud Gottsleben
1757

Erstmals schriftlich erwähnt wurde die ungarische Siedlung Bóly 1421 mit dem Namen Bool. Grundbesitzer waren die Familien Batthyány und Neipperg, später Montenuovo, sowie der Bischof von Pécs. Im Jahr 1731 siedelten sich die ersten deutschen Familien im Ort an. Der Ort wurde daher auch unter dem Namen Németbóly (Deutsch-Bohl) bekannt
 

 

1637

Björneborg (Pori)

Björneborg (Pori): Gabriel Gottleben; Beruf: Kaufmann, Ratsherr in Björneborg (Pori).
Quellen: "Karina Kulbach-Fricke (Bibliothek der Deutsch-Baltischen Genealogischen Gesellschaft in Darmstadt, 26.03.2010)", "Mika Virta und Rafael Olin (GeneaNet.org, 10.02.2013)", "Geni.com (April 2013)" und "Malax.org (Februar 2013)".
 

1601

 

 

Riga

Riga: Marten Gottleben; Beruf: Scharfrichter.
Quellen:
Friedrich Konrad Gadebusch: Livländische Jahrbücher. Zweyter Theil, zweyter Abschnitt von 1587 bis 1629. Riga: Johann Friedrich Hartknoch, 1781, S. 236. - Bodeckers Chronik Livländischer und Rigascher Ereignisse 1593-1638. Bearbeitet von J. G. L. Napiersky. 1890.
 

Riga im
16. Jahrhundert

Riga um 1890

Stand: August 2020
Klaus Gottsleben
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